Das Martyrium nimmt kein Ende

Nach dem Ostermontag wurde am 7.4.2015 der

Antrag auf EINSTWEILIGE VERFÜGUNG gem. § 107 Abs. 2 AußStrG - Obsorgeentzug hinsichtl. R*** G*** wegen massiver psychischer (physischer - Ritzen) Gefährdung
an die zuständige Pflegschafts- bzw. Familienrichterin Mag. Sabine De Cecco-Wilding am BG Villach übermittelt

Es wird darin u.a. festgehalten, dass

  • die durch das BG Villach erlassenen Beschlüsse allesamt durch die Mutter nie eingehalten wurden,
  • die Kinder lediglich einmal im Monat Besuche beim Kindesvater durchführen durften
  • seit Anfang November, 8.11./9.11 2014 das Besuchsrecht wieder völlig zum erliegen kam !!
  • das beantragte Weihnachtsbesuchsrecht durch das Gericht nicht entschieden wurde, das Semesterferienbesuchsrecht, aufgrund wiederholter "Gefährdungsbehauptungen" vorerst abgewiesen wurde
  • das Kind im Haushalt der Mutter massiv psychisch gefährdet ist und
  • sie bei ihrem Vater in Wien bleiben möchte

Anträge:
Der Kindesmutter möge gem. § 107 Abs. 2 ABGB die Obsorge für die mj. R*** G*** entzogen werden und an den Vater übertragen werden.

Die ergänzende Begutachtung durch den SV Dr. Willmann möge alsbaldig beauftragt werden.

Allfällig von der Kindesmutter beantragte Zwangsmaßnahmen zur Rückbringung R*** mögen jedenfalls abgewiesen werden, das Mädchen ist ohnehin schon massiv belastet! Es besteht naturgemäß die Möglichkeit eine gleichartige Schule in Wien zu besuchen.

Am 9.4.2015 folgte die polizeiliche Anzeige wegen KIndesentziehung.

Die Kindesmutter gibt auf der PI Auen u.a. an, dass

  • es schon 2008 noch am gemeinsamen Wohnsitz eine Wegweisung und ein Betretungsverbot gegeben, da Herr G*** P*** Gewalt gegen sie und die gemeinsamen Kinder ausgeübt hätte und
  • es auch etliche Anzeigen wegen Beharrlicher Befolgung und ähnlichem gegeben hätte.

Schließlich erklärte sie dass ihr das unerklärlich sei, zumal sie das alleinige Sorgerecht habe. Sie vermutet, dass ihr Ex-Ehemann R*** ganz bewusst beeinflusst hat und diese ,,Aktion" von vorhinein geplant war.
Sie erteile hiermit die Ermächtigung zur Strafuerfolgung wegen Kindesentziehung, da sie davon
überzeugt ist, dass Herr G*** R*** dabei geholfen hat, bzw. er ihr R*** bewusst entzieht.

Am 29.04.2015 folgt der Beschluss

von Frau Rat Mag. Sabine De Cecco-Wilding
1. Der Antrag des Kindesvaters, der Kindesmutter die Obsorge für die minderjährige R*** G*** zu entziehen und sie dem Kindesvater zu übertragen, wird
a b g e w i e s e n .

2. Der Kindesvater ist verpflichtet, die Minderjährige unverzüglich und ohne Aufschub zur Kindesmutter zurück zu bringen.

3. Dieser Entscheidung wird vorläufige Vollstreckbarkeit iSd § 44 AußStrG zuerkannt.

Beschluss vom 6.5.2015

zugestellt bzw. bereitgestellt (erst?) am 15.05.2015 12:27

Von der zwangsweisen Durchsetzung der Rückführung der Minderjährigen zur Kindesmutter wird vorerst abgesehen und der Antrag der Kindesmutter gemäß § 110 AußStrG auf zwangsweise Abnahme und Übergabe R*** vom Vater an die Kindesmutter a b g e w i e s e n .

überraschener Besuch am Freitag, 29.05.2015 um ca. 10Uhr

in der Schule.
Die zuständigen DSA vom Amt für Jugend und Familie in Wien war in Sorge ...
Dazu befragt erklärte R**, dass es ihr sehr gut geht, dass sie sich in der Schule sehr wohl fühlt und sie nicht wieder nach Villach ziehen will.