Androhung - Rückholung mit Polizeigewalt im Auftrag des Jugendamts

3.3.2015 - Brief an Frau Brandstetter erging auch cc an Stadtrat Christian Oxonitsch (amtsführender Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport)

3.3.2015 - Telefonat mit Krisenzentrum, hier wird mitgeteilt, dass man den ausdrücklichen Auftrag des Jugendamtes hat die Polizei mit der Rückholung zu beauftragen.

3.3.2015, 18:15 Uhr - Telefonat mit Polizei, Situation wird erklärt und darauf verwiesen, dass sicher keine gewaltsame Entfernung des Mädchens gestattet wird und vorgenommen werden darf.
Die Exekutive versteht das und nimmt zum Wohle des Kindes keine gewaltsame Rückführung vor.

Faktum ist, dass das Jugendamt die Familie seit 2 Tagen mit der gewaltsamen Entfernung des Kindes bedroht, das Kind und alle Angehörigen unter enormen Druck und in Angst versetzt, jedoch nicht bereit ist sich mit der Alternativ-Hypothese, nämlich den Folgen und Symptomen der Grunderkrankung auseinanderzusetzen.

Die einmal gefasste Entscheidung wird entgegen dem Wohl des Kindes aufrecht erhalten, eine Zwangsabnahme wird gefordert.

4.3.2015 - Email an den Leiter der MA11 Herrn Mag. Köhler (cc an Christian Oxonitsch) ergeht mit der Aufforderung die Familie vom Druck mit der polizeilichen, gewaltsamen Abnahme des Kindes zu befreien.

4.3.2015 - Kontaktaufnahme mit der Expertin Frau Dr. Ulrike Leiss vom AKH Wien

4.3.2015 - bis zum Abend ergeht keine Antwort von Seiten der Behörden

5.3.2015 - Urkundenvorlage bei Gericht mit dem neuerlichen Antrag das Gericht möge den Beschluss fassen, dass die vom Jugendwohlfahrtsträger am 14.01.2015 gesetzte vorläufige Maßnahme, nämlich die Übernahme der Pflege und Erziehung und die Unterbringung in einem Krisenzentrum/Wohngemeinschaft, für die Minderjährige unzulässig ist.

Dem Gericht, dem KJHT, dem Leiter der MA11, Herrn Mag. Köhler und Christian Oxonitsch wird eine fachliche Stellungnahme von Dr. Ulrike Leiss, vom AKH Wien vorgelegt.

5.3.2015 - der zuständige Richter ist heute nicht erreichbar

5.3.2015 - Neuerliches Schreiben an den Leiter der MA11, Mag. Köhler, an leitende DSA Frau Brandstetter und Christian Oxonitsch mit der neuerlichen Aufforderung:
„Ich ersuche Sie daher neuerlich dringend mir zu bestätigen, dass das Mädchen nicht unter Assistenzleistung der Exekutive gegen ihren Willen in das Krisenzetrum bzw. in eine Wohngemeinschaft gebracht wird“

5.3.2015 - Das Sekretariat von Mag. Köhler teilt zuerst mit, dass vermutlich die Sache an einen BearbeiterIn übergeben wurde, beim zweiten Anruf wird mitgeteilt, dass Mag. Köhler keine Einzelfälle bearbeite ich könne mich an die leitende DSA wenden – was ich ja ohnehin auch gemacht habe.
Es gibt keine Antwort …

6.3.2015 - Der Richter kann nicht erreicht werden - er sei heute nicht am Gericht, so die Auskunft der Abteilung

6.3.2015 - keine Antwort durch fallführende Sozialarbeiterin, Keine Antwort durch die Leitung der MA11

6.3.2015 - Eltern sehen um 19:15 Uhr einen Anruf in Abwesenheit – eine 4000er Nummer

Das Wochenende verläuft ohne Ereignisse

9.3.2015 - Anruf bei Richter, er sagt er verhandle gerade aber was ich von ihm wolle/brauche ? Ich sage ihm: „Eine Entscheidung“. Er fragt noch, ob ich Kontakt zum Jugendamt gehabt hätte, teile ihm mit, dass sich Seitens des KJHT niemand zurück meldet. Er vermeint, er werde sich im Laufe der Woche melden.

9.3.2015 - Neuerlicher Anruf im Sekretariat von Mag. Köhler. Hier teilt man mir mit, dass nun die Vertrauensanwältin Frau Mag. Loacker bestellt wurde, ich könne mich an sie wenden.

9.3.2015 - Email an Mag. Loacker mit der neuerlichen Aufforderung:
" ... Ich darf Sie daher dringend ersuchen mir schriftlich zu bestätigen, dass von der zwangsweisen Kindesabnahme ausdrücklich abgesehen und die Androhung der polizeilichen Intervention zurückgezogen wird, sodass Eva in den nächsten Tagen, nachdem nunmehr auch ihre Gastro-Enteritits am Abklingen ist, wieder in Ruhe und ohne Angst in die Schule gehen kann.
Ich ersuche noch heute, 9. 3. 2015 um dringende Rückäußerung.“

Sämtliche Unterlagen wurden an Mag. Loacker übersandt.

9.3.2015 - Antwort Mag. Loacker:
„Sehr geehrte Fr. Kollegin,
zu dem von Ihnen eben übersendeten Emaill darf ich Ihnen mitteilen, dass ich dieses an meine Mandanten weiterleiten werde. Ich ersuche jedoch zu verstehen, dass ich erst nach Rücksprache und ausführlicher Besprechung des Aktes dazu Stellung nehmen."