Die Flucht: Eine 12-Jährige und ihr Leben mit seelischer Grausamkeit

Geschäftszahl: 
3 Ps 215/12a
Ort: 
Wien, Villach

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Sie kann den Psychoterror nicht mehr ertragen - die Hilferufe werden von den Richterinnen ignoriert!

Es kann nicht sein, was nicht sein darf?

Anmerkung der Redaktion:
Die pflegschaftsgerichtlichen Urkunden, GZ: 3 Ps 215/12a, stehen der Redaktion entsprechend anonymisiert zur Verfügung

Voranzustellen gilt es

Das Kind hat vielfach erfahren müssen, dass sie trotz positivem Beschluss Ihren Vater nicht sehen darf, ihren Wunsch und Willen kundgetan und ihre Situation aktenkundig gemacht - dazu beispielgebend

Soziale Auffälligkeit mit verstärkten oppositionellen Verhalten und die Erziehungseinschränkungen der Kindesmutter im Bezug auf ihre Bindungstoleranz haben dazu geführt, dass R*** vom 23.07.2012 bis 16.11.2012 (mit Unterbrechungen) in stationärer Behandlung der Kinder- und Jugendpsychiatrie Klagenfurt gegeben wurde.

Das heißt das von einer Sachverständigen mehrfach vorhergesagte und bekannte Verhalten der Mutter und die letztlich durch Gericht und Jugendwohlfahrt gebilligten Auswirkungen bei R*** führten letztlich zu einem psychiatrischen Aufenthalt des Mädchens.
Während dieses Aufenthalts in der Klinik lernt R*** rauchen und begann sich zu ritzen!

Es vergehen Jahre,

sämtliche Bemühungen waren wenig erfolgreich, die Kontakte des Mädchens zum Vater waren spärlich

bis am 26.03.2015

anlässlich einer Verhandlung in der oben bezeichneten Pflegschaftssache der SV Dr. Willmann von der Richterin Mag. Sabine De Cecco-Wilding beauftragt wird unmittelbar nach der Tagsatzung ein exploratives Gespräch mit der mj. R*** G*** zu führen.

Die Mutter teilte R*** bereits vor Einlangen des Beschlusses mit, dass ihr ein allfälliger Beschluss egal wäre, sie dürfe sowieso nicht fahren und drohte dem Kind an, dass wenn sie wieder "ausreißen" würde sie mit erheblichen Konsequenzen zu rechnen haben.

R*** wartete sehnlichst auf den Beschluss des Gerichts, der auch am 30.3.2015 einlangte und wusste daher, dass sie endlich wieder das Recht hatte ihren Papa zu besuchen.

Die Mutter verbot es ihr dennoch.

Der Vater holte seine Tochter von Villach ab - nur R*** musste sich aus der Wohnung "stehlen" und getraute sich ihrer Mutter nichts zu sagen.

Am Ostersonntag, 5.4.2015 sollte R*** wieder nach Villach fahren, wollte jedoch unbedingt beim Vater bleiben. Sie halte diesen Zustand unten in Villach nicht mehr aus !

Der Vater versuchte den SV zu erreichen, die Rechtsvertretung wurde kontaktiert, die sich letztlich selbst ein Bild von der Situation machte. Der Vater konnte noch einmal R*** überreden, zurückzufahren.

Am Ostermontag, 6.4.2014 am Abend stand sie plötzlich wieder in Wien, sie ist einfach wieder zu ihrem Papa zurückgefahren - sie hält die Situation in Villach nicht mehr aus.

Weder die Mutter noch ihr Lebesgefährte sprachen mit R***, das Mädchen wird vollkommen ignoriert, so als wäre sie Luft! Das Kind wird massiven psychischen Strafen ausgesetzt.

Sie wird nur bestraft und mittlerweile völlig ignoriert für etwas was ihr Recht ist, nämlich ihren Papa zu besuchen!

Sie will nun nicht mehr nach Villach zurück ! R*** wird in 2 Monaten 13 Jahre und hat nun beschlossen in Wien zu bleiben.

Am 7.4.2015 erfolgte am BG Liesing durch die Richterin Frau Mag. Margit Hofmann eine kurze Anhörung von R*** und ihren Vater.

Auch hier sagte R***, dass sie beim Vater bleiben will und keinesfalls mehr nach Villach zurückfährt.