humanes RECHT - Vorwort

Die Familie ist das die Gesellschaft "erhaltende Element", sie bündelt biologisch wie sozial viele Funktionen. Ob und in welchem Ausmaß die biologische Reproduktionsfunktion der "Spezies Mensch" der "Institution Familie" bedarf, möchten wir hier nicht erörtern.

Außer Streit steht, dass die Familie sozialer Raum für Wachstum, Entwicklung und Geborgenheit ist und als solcher mit entscheidend für die Entwicklung von Kompetenzen und Handlungspotential der nachfolgenden Generation(en). In unserer sogenannten modernen Gesellschaft werden politische, wirtschaftliche und erzieherische Funktionen der Familie zum Teil auf andere gesellschaftliche Institutionen (z. B. Staat, Versicherungsanstalten, Schulwesen, Sport) übertragen. So haben Eltern abnehmend die Möglichkeit elementare soziale Funktionen zu üben und treten im Familien-Kinderalltag zunehmend zurück. Eine Förderung dieser gesellschaftlichen Kernkompetenz ist in unserem politischen System schon längstens nicht vorgesehen. Mangels dieser Förderung und der Weigerung der politisch verantwortlichen Volksvertreter für die Familie (zeitgemäß) sinnvolle Rahmenbedingungen zu gestalten wird diese Fähigkeit "schleichend" entzogen und "verkümmert" infolge der nach extern verlagerten (ausgelagerten) Kompetenz. Die Abhängigkeit von diesen Leistungsträgern wird zunehmend größer und verschlingt jene für die Familie einzusetzenden Ressourcen.

    Die Folgen dieser Entwicklung sind
  • vernachlässigte und durch Loyalitätskonflikt belastete Kinder - sie werden de facto gezwungen sich GEGEN DEN EIGENEN WILLEN, für den einen und gegen den anderen Elternteil zu entscheiden,
  • gestresste alleinerziehende Mütter und Väter - in vielen Streitfällen eher gestresste alleinerziehende Mütter, entfremdete und schließlich entsorgte Väter,
  • vom Entzug eines Elternteiles (vorwiegend des Vater) benachteiligte und/oder vom Trennungskrieg traumatisierte Kinder - Scheidungswaisen,
  • existenziell schwerst gefährdete und traumatisierte Mütter und Väter, benachteiligte (oder sich als benachteiligt erkannte) Großmütter und Großväter
  • ...

Das primäre Ziel der INITIATIVE für humanes Recht ist AUFKLÄRUNG.

Wir wollen den Stand der Wissenschaft und Fakten erfassen, die wesentlichen Zusammenhänge darstellen und versuchen die Ursachen und das "Wesen von Missstand" zu erkunden.
Wir wollen Öffentlichkeit schaffen und versuchen Einfluß zu nehmen, dass in Zukunft Kindern und ihren Eltern traumatisierende Ereignisse und Erlebnisse infolge "misteriös abgehandelter Familienrechts-Angelegenheiten" erspart bleiben.

Das Konzept Familienrecht

ist ein Lösungskonzept, welches weitestgehend imunisiert sein soll gegen die Profit- und Machtgier und den nunmehr zweifelsfrei erkennbaren Zerstörungswahn mancher Lobbies.

Das Operative Qualitätsmanagement

fokusiert auf die "unter Beweis gestellte Qualifikation" der im Familienrecht "handelnden" Personen und das Einhalten der bestehenden gesetzlichen Verfahrensregeln. Die Spezifikation der einzelnen zur Entscheidungsfindung relevanten Dienstleistungen erlaubt schließlich eine Bewertung und (objektivierte) Beurteilung. Leistungen und Verfahren werden vergleichbar - das "Wesen der Justiz" wird deutlich(er).

Es ist ja durchaus richtig, und alle geschichtliche Erfahrung bestätigt es,
dass man das Mögliche nicht erreichte,
wenn nicht immer wieder in der Welt nach dem Unmöglichen gegriffen worden wäre.
Max Weber

Dafür steht humanes Recht